Josephine Fischer

Beim Betrachten von Josephine Fischers Werken, wird man ein Teil des Energiefeldes der Künstlerin, deren Lebendigkeit fortwirkt. Die Bildwelten verschmelzen miteinander, fliessend nehmen die Werke einen grossen weiten Raum ein. Ihr bildnerisches Denken scheint flüssig und unbegrenzt zu sein und in all ihren Techniken spürt man noch die hohe Feuchtigkeit, die tatsächliche Nässe der jedoch die Schichtungen und Ebenen, das Summieren des Bildes in verschiedenen Stadien, bis es eine stabile Konstruktion geworden ist. Die Werke entspringen nicht dem Zufall, sondern es beruht auf überlegten Kompositionsprizipien, die, um ihre eigenen Worte zu brauchen, ein harmonisches Ganzes ergeben. Man könnte aber auch von der Schöpfungskraft des Unbewussten sprechen, weil auch sie das Unbewusst, die Träume, die Visionen als Ausgangsbasis ihrer künstlerischen Produktion ansieht. Wie sie selbst sagt: unterwegs sein zwischen Realität und Vision. Josephine Fischers Gemälde wirken frisch und lebendig, als wären sie genau an dem Tag gemalt worden, an dem man sie betrachtet.​

«Glücklich bin ich, wenn das Resultat die Seele, mich und den Betrachter berührt.»

 

Josephines Bilder sind nicht von vorherein fertig ausgedacht und festgelegt. Während sie daran arbeitet, verändert es sich in dem gleichen Masse wie die Gedanken. Und wenn es fertig ist, verändert es sich immer weiter entsprechend der jeweiligen Gemütsverfassung desjenigen, der es gerade betrachtet. Beim Betrachten dieser Bilder können wir Dinge warnehmen, die ausserhalb unserer normalen Reichweite liegen. Josephine Fischer versucht mit ihren Bildern, Empfindungen als Spiel mit dem Farbpigmenten und Formen der Natur einzufangen.

© 2020 Josephine Fischer